Konsultation zu Gemeinschaftsmaßnahmen im Bereich der Gesundheitsdienstleistungen der EuropÄischen Kommission
Expertise im Auftrag des Niederösterreichischen Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS)

In Zusammenarbeit mit Prof.Dr. Beatrix Karl / Universität Graz und
Prof.Dr. August Österle / Wirtschaftsuniversität Wien


Das Bundesland Niederösterreich nimmt sich seit einiger Zeit vermehrt Fragen der grenzüberschreitenden Planung von Regionen an und ist an der Realisierung einiger Pilotprojekte
(e-health, healthacross-Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung Niederösterreich-Südböhmen) beteiligt.
Mit der Beauftragung der Erstellung einer Expertise hat der NÖGUS die Chance wahrgenommen, zu Fragen der grenzüberschreitenden Kooperation in der Europäischen Union Position zu beziehen und in Brüssel auf spezifische Herausforderungen und Notwendigkeiten einer Zusammenarbeit in der Region Zentraleuropa hinzuweisen.

Klar ersichtlich ist, dass es gerade in dieser Region wichtig sein wird, die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen und gemeinsam mit den Nachbarländern an Lösungskonzepten zu arbeiten. Denn das unterschiedliche Preis- und Lohnniveau bildet auch eines der größten Hemmnisse für grenzüberschreitende Kooperation im Gesundheitsbereich, z.B. wenn es darum geht, die Prinzipien des vereinten Europa, wie den uneingeschränkten Dienstleistungs- und Personenverkehr für alle EU-BürgerInnen gleichermaßen zu gewährleisten. Zur Sicherung der künftigen Nachhaltigkeit der Systeme der gesundheitlichen Versorgung und der sozialen Sicherheit, sind Anstrengungen zur Verbesserung von Effizienz und Effektivität nötig, gleichzeitig sind aber auch die gemeinsamen europäischen Ziele der flächendeckenden qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung nach den Prinzipien der Verteilungsgerechtigkeit, Gleichheit und Solidarität zu wahren.

Die Ergebnisse der Konsultation finden Sie unter: http://ec.europa.eu/health/ph_overview/co_operation/mobility/results_open_consultation_en.htm
Die Stellungnahme Niederösterreichs finden Sie unter „Regional authorities R-166”
http://ec.europa.eu/health/ph_overview/co_operation/mobility/docs/health_services_co166.pdf