Erhebung zur Verwendung von Hebe- und Tragehilfen
in Österreichischen Krankenanstalten
Eine Studie im Auftrag der AUVA

Österreichweite Erhebung 2007

Pflegekräfte sind durch ihre Arbeitstätigkeit erheblichen Belastungen der Wirbelsäule ausgesetzt. Die hohen mechanischen Belastungen sind ein Hauptgrund für die stark verbreiteten Rückenbeschwerden, die sich in überdurchschnittlich häufigen Krankenstandstagen aufgrund von Muskel-Skelett-Erkrankungen niederschlagen.
Die Mehrheit der Pflegekräfte kann bei ihrer Arbeit prinzipiell auf Hebehilfen zurückgreifen.
Viele verzichten jedoch aus unterschiedlichsten Gründen auf den Einsatz von Hebehilfen.

Projektinhalt:
Eine Umfrage geht erstmals in Österreich der Frage nach, warum Hebe- und Tragehilfen nicht verwendet werden. Das Wissen, unter welchen Umständen diese Geräte in Gesundheitseinrichtungen verwendet werden und warum sie oft nicht verwendet werden, dient als Ausgangsbasis, um Strategien und Konzepte zur Verbesserung und vermehrten Annahme dieser Hilfsmittel zu entwickeln.
Im Rahmen der Erhebung wurden 100 Personen aus den Bereichen Pflege, Akut- und Notfallstationen, etc. befragt, die besonders durch Hebe- und Tragetätigkeit beansprucht sind.
Zusätzlich wurden Experteninterviews geführt sowie die bundesländerspezifischen
Ausbildungsstandards im Bereich Heben und Tragen erhoben.
In der Zusammenfassung der Studie finden sich konkrete Empfehlungen und Handlungsanweisungen zur Verbesserung der Akzeptanz von Hebe- und Tragehilfen.

http://www.arbeitsinspektion.gv.at/ew07/artikel/artikel04-05.htm